Schweizweite Demo gegen Feminizide 24.10.2026, Zürich

🗓️ 24.10.2026
🕑 16:00 Uhr
📍 Ni Una Menos Platz (ehem. Helvetiaplatz), ZÜRICH

Kein*e ist frei, bis wir alle frei sind – gemeinsam revolutionär gegen Feminizide und patriarchale Gewalt.

Alle 2 Wochen ein Feminizid

Alle 2 Wochen wird in der Schweiz ein Feminizid begangen. Dies bedeutet, dass eine Frau oder genderqueere Person ermordet wird, nur aufgrund des gelesenen Genders. Politik, Justiz und die Medien verharmlosen diese Morde und schützen Täter*innen. Es fehlen präventive Massnahmen zur Verhinderung von Feminiziden.

Das Patriarchat

Hinter der Gewalt an Frauen und genderqueeren Personen stehen Systeme wie: das Patriarchat. Das Patriarchat ist ein gesellschaftliches System, in dem Cis-Männer die vorherrschende Macht in Politik, Wirtschaft und Familie halten. Dadurch ist das Patriarchat ein System von Ausbeutung, Unterdrückung und Gewalt. Es ist eng verknüpft mit anderen Unterdrückungssystemen. Das Patriarchat, Kapitalismus, Imperialismus und Rassismus beeinflussen und bedingen sich gegenseitig. Diese Systeme können nur zerstört werden, indem wir die Kämpfe miteinander verbinden. Deshalb ist unser feministischer Widerstand intersektional, revolutionär und antikapitalistisch, deshalb sagen wir: Keine* ist frei, bis wir alle frei sind!

Schweizweite Demo

Deshalb rufen wir zu einer schweizweiten Demo gegen Feminizide auf. Nehmen wir uns am 24.10.2026 um 16:00 Uhr in Zürich die Strasse, denn wir sind wütend, dass uns das Patriarchat wieder und wieder Menschen nimmt!

Ni una menos! Nicht eine* weniger!

Zusätzliche Informationen

  • Wer: Offen für alle 💜
  • Organisiert vom Bündnis gegen Feminizide
  • Mehr Informationen auf der Webseite
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Antiimperialistische Aktionswoche 7. – 11. Oktober

Aufruf zur Antiimperialistischen Aktionswoche

💥Vor fast einem Jahr sind in Bern tausende Menschen zusammengekommen, um ein Ende des Genozids in Gaza und ein freies Palästina zu fordern. Und die Schweizer Kompliz*innenschaft dabei zu konfrontieren. Der Widerstand auf den Strassen Berns war kräftig und gebündelt. Verständlich, nachdem wir in Lausanne, Genf, Basel, Zürich, Lugano, Bern und so vielen anderen Orten verschiedene Unis besetzt und bereits unzählige Demos und andere Aktionen organisiert hatten, die ungehört blieben. Während der Genozid weiterhin geläugnet wurde. Unsere Wut über den Genozid in Gaza, die Kolonisierung Palästinas und den Imperialismus liess entsprechend die Strassen beben und verschlug dem Staat die Sprache. Er hatte keine andere Wahl, als sein wahres Gesicht zu zeigen und zu versuchen unseren Widerstand gewaltsam im Keim zu ersticken. Er hatte keine andere Wahl, als am Rattenschwanz zu ziehen, der der Öffentlichkeit als Verschärfungen der Repressionsmassnahmen und der Roadmap für nationale Sicherheit präsentiert wird.

👉Ob in Lugano, Genf, Lausanne, Bern, Zürich oder Basel: Überall spüren wir die Gewalt des Schweizer Staats. Er beschützt mit Schlagstock und Gummischrott auf Ausbeutung beruhendes System. Er beschützt – indem er unseren Aufstand unterdrückt – die Interessen der Grosskonzerne, welche Rekordprofite am Krieg, am Genozid und der Vernichtung unseres Planeten und dem Leben von hundertausenden von Menschen erzielen.

❤️‍🔥Doch wir lassen uns davon nicht einschüttern und bilden weiterhin überregional Banden! Wir lassen uns nicht beeindrucken von ihrer Propagandamaschinerie, wir lassen uns nicht beeindrucken von Bullen, Geheimdienst und sonstigen Taugenichtsen. Wir lassen uns im Gegenteil vom unbeugsamen Widerstand gegen die koloniale Kontinuität und den Imperialismus beeindrucken. Und darum rufen wir auf zur Antiimperialistischen Aktionswoche: Vom 7.10. – 11.10.2026, vom Mittwoch bis zur grossen Demo am Sonntag.

✊Wir richten uns mit diesem Aufruf an alle Gruppen, Kollektive, Netzwerke, Einzelpersonen und Organisationen überall in und ausserhalb der Schweiz! Wir richten uns an all jene, die so unglaublich wütend sind, wie wir. Die wütend sind auf den Zustand dieser Welt. Lasst uns kreativ werden, organisieren wir Workshops, Filmevents, Theater oder Vorträge zu Austerität, Repression, Militarismus, Genozid, Zionismus, Klimakrise oder Imperialismus und vieles mehr, um der westlichen Propagandamaschinerie die Stirn zu bieten. Denn entgegen der Aussagen von Alec von Graffenried, sind wir weder ein Sauhaufen noch herrscht in Gaza Frieden! Lassen wir die Fassade der heilen und ach so gutmütigen Schweiz weiter bröckeln.

🇵🇸Lasst uns kreativ, bunt, laut und kämpferisch sein.
Wir alle sind Kinder derselben Wut.

Wir sehen uns am 11. Oktober um 15:00 Uhr auf den Strassen von Bern.

🌿P.S. Wir brauchen Unterstützung bei die Mobilisierung nach Bern. Du bist ein kreatives Mastermind? Perfekt! Dann kannst du ein Poster mit einem Demoaufruf designen und damit deine Stadt verschönern. Vielleicht hast du noch andere kreative Ideen, wie wir für die Demo mobilisieren können? Umso besser, je mehr Ideen umgesetzt werden, desto grösser wird unsere Demo! Von kämpferische Shorts auf Instagram, über eine Mobi-Tavolata in deiner Nachbar*innenschaft, bis hin zu Cupcakes verteilen liegt alles drin! Danke für deine Mithilfe! Gemeinsam stärken wir den Widerstand!

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Kein ruhiges Hinterland

Quelle: https://www.woz.ch/2640/offene-antifaschistische-treffen/kein-ruhiges-hinterland/!6V90SSQ8ANG0

Das Zürcher Oberland ist ein bisschen wie die Schweiz im Kleinen: Seen und Hügel, teilweise ländlich, teilweise urban, vielerorts zersiedelt, in weiten Teilen eine einzige grosse Agglomeration. Bloss Berge gibt es hier keine, wie man ausserhalb der Region vielleicht vermuten würde, dafür einige «Schlaforte», in denen Leute wohnen, deren Leben sich in Zürich oder Winterthur abspielt. Politisch ist die Region mit einigen Ausnahmen wie etwa der Stadt Uster eher konservativ, mancherorts klar rechts dominiert.

Auch der Rechtsextremismus hat hier eine gewisse Tradition. Waren es früher Fackelumzüge, Konzerte oder sonstige Treffen von Neonazis, die alle paar Jahre für Aufruhr sorgten, tauchten jüngst Sticker der Jungen Tat und rechtsextreme Sprayereien auf. Seit rund zwei Jahren gibt es im Zürcher Oberland allerdings auch einen antifaschistischen Gegenpol.

Raum schaffen

Es ist Sonntagnachmittag. An einem schattigen Plätzchen hinter dem Bahnhof Uster haben sich rund zwanzig Personen versammelt. Sie sind jung, zwischen 17 und 25 Jahre alt, mit Ausnahme eines Mannes, der sich später als Grossvater eines Teilnehmers vorstellt. Nach einer Vorstellungsrunde erklärt Momo, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, den heutigen Plan: ein Spaziergang mit Inputs zu historischen Aufständen in der Region. Die Gruppe setzt sich plaudernd in Bewegung, viele kennen sich schon, einige sind zum ersten Mal dabei.

Zwar ist das Format an diesem Tag ein besonderes, der Termin ist es aber nicht: Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es im Zürcher Oberland ein «offenes antifaschistisches Treffen», kurz OAT. Wo genau man sich trifft, erfahren Interessierte auf Anfrage per Mail oder in den sozialen Medien. Trotz aller Offenheit, ein bisschen Vorsicht müsse sein, meint Momo: «Wir werden ab und zu von offensichtlichen Fake-Profilen angeschrieben, daher haben uns wohl schon einige Rechtsradikale auf dem Schirm.»

Momo hat das OAT mitgegründet, wie er, durch Uster spazierend, erzählt, einfach, weil es hier so etwas noch nicht gab. «Wir wollten einen Raum schaffen, in dem man sich austauschen kann», sagt der 22-Jährige. Eigentlich wäre man als junge linke Person auf dem Land gar nicht allein, so Momo, doch «auch wenn es in vielen Dörfern Menschen gibt, die gerne etwas aktiver wären, ist es schwierig, sich zu finden». Momo ist in Illnau-Effretikon aufgewachsen, einer Gemeinde mit 18 000 Einwohner:innen. Andere, die an die Treffen kommen, stammen aus kleineren, abgelegeneren Dörfern.

Das OAT Zürcher Oberland ist nicht das einzige seiner Art: In Städten wie Bern, Basel und Luzern, aber auch in Liestal, Solothurn oder im Aargau entstanden in den letzten Jahren ebensolche offene Treffen. Die Idee ist überall dieselbe: Antifaschist:innen und Interessierte sollen möglichst niederschwellig Gleichgesinnte kennenlernen und herausfinden können, ob und wie sie sich politisch engagieren möchten. Daneben gibt es meist einen Input zu einem politischen Thema, beispielsweise zu Gewerkschaftsarbeit oder zum Widerstand gegen KI-Datenzentren, wie ihn im Oberland kürzlich Aktivist:innen der Gruppe «Aufstände der Allmende» vorstellten.

eine Hand überklebt einen Schweizer-Wappen-Kleber an einem Masten
Etwas vorsichtiger als in der Stadt – aber präsent ist der Antifaschismus auch im Oberland.

Maschinen stürmen

Widerstand gegen die Mächtigen – den gab es in der Region auch früher schon. Nach einem viertelstündigen Fussmarsch ist das erste Ziel erreicht: Gleich neben dem Friedhof, auf dem Zimikerhügel, liegt der Ustertag-Gedenkstein. Momo erzählt, wie sich hier am 22. November 1830 10 000 Männer versammelten. Sie forderten eine neue Verfassung, die das Land der Stadt gleichstellen sollte. Kurz darauf fanden tatsächlich Neuwahlen statt, bei denen die Landschaft zusätzliche Sitze im Grossen Rat erhielt. Die militantere Fortsetzung der Geschichte sollte schliesslich als einziger erfolgreicher Maschinensturm des Landes bekannt werden.

Davon erzählt Celeste, wie Momo Mitorganisator:in des OAT und lieber nicht mit richtigem Namen in der Zeitung, bei der nächsten Station. Ein knapp vierzigminütiger Spaziergang durch die Wohnquartiere führt auf ein altes Fabrikareal am Ostende der Stadt, das am Ustermer Aabach liegt. Vor den Gebäuden, in denen bis Mitte der Neunziger Textilien produziert wurden, bleibt Celeste stehen und erzählt vom «Usterbrand», der sich hier zutrug.

Zwei Jahre nach dem Ustertag wollten die Obrigkeiten dieses Tages mit einer Feier gedenken. Doch vielen Oberländer:innen war nicht zum Feiern zumute: Sie hatten soeben eine Hungersnot überstanden und versuchten, sich mit Heimarbeit über Wasser zu halten. Und genau diese Arbeit wurde nun zunehmend durch Maschinen verrichtet. Viele Heimarbeiter:innen hatten deshalb am Ustertag auch ein Verbot von Webmaschinen gefordert – erfolglos. Statt zu feiern, zogen darum am 22. November 1832 mehrere Hundert Personen zur Spinnerei und Weberei Corrodi & Pfister und brannten deren Webmaschinen und die Fabrik bis auf die Grundmauern nieder.

Anschlussfähig bleiben

Etwa eine Viertelstunde lang, bloss ab und an unterbrochen vom Lärm einer vorbeibrausenden S-Bahn, erzählt Celeste, was sich an diesem Ort ereignete. «Ich bin kein:e Historiker:in», sagt they* später, wieder unterwegs in Richtung Bahnhof, «aber mich haben die Maschinenstürme in England sehr interessiert.» Als Celeste erfahren habe, dass sich in der Region Ähnliches zugetragen habe, habe they alles darüber herausfinden wollen. «Zuvor war das Zürcher Oberland für mich lange vor allem der Ort, von dem ich weg war.»

Die 24-jährige Person ist in Pfäffikon aufgewachsen, lebte dann in betreuten Wohnformen unter anderem in Winterthur und Zürich und heute wieder in einem Dorf im Oberland. Celeste wohnt aufgrund der Lebenssituation hier, daher nur «halb freiwillig». «Als queere Person wird man hier schon häufiger angefeindet», so die junge Person im blassrosa Shirt, auf dessen Rückseite «Ein Box auf Nazis» steht. Beim OAT engagiert sich Celeste, um in der Region mehr Leute kennenzulernen, aber auch, weil Zürich relativ weit weg ist.

Celeste war auch schon an antifaschistischen Treffen in Zürich, bei denen das Prinzip zwar das gleiche sei, aber sehr viel mehr Leute kämen. Auch Momo war wenige Male an OATs in Zürich und Winterthur, bevor er mit anderen aus der Region beschloss, selber Treffen zu organisieren. Schon beim ersten Mal seien viele Personen gekommen, von denen er längst nicht alle kannte. Im Oberland zu bleiben, so Momo, sei auch ein Akt der Überzeugung, weil es ihm «gegen den Strich geht, dass alle Queers und Linken wegziehen». Doch auch pragmatische Gründe spielten eine Rolle, so sei das Wohnen hier etwas weniger teuer als in Zürich.

Wer sich auf dem Land antifaschistisch engagieren wolle, müsse etwas vorsichtiger auftreten, glaubt Momo. «Wir versuchen, anschlussfähig zu bleiben.» Ziel sei es, nicht selbst der störende Faktor in der Dorfgemeinschaft zu sein, sondern klarzumachen, «dass das die Faschos sind». Man erfülle für viele insbesondere die Funktion einer Anlaufstelle und helfe bei der Vernetzung.

Trotzdem ist man auch im öffentlichen Raum präsent, etwa wenn hier und da mal ein politisches Banner gehisst wird oder natürlich mit den politischen Stickern, die an diesem Nachmittag grosszügig verteilt werden. Einige landen auch an Strassenlaternen in Bubikon, wo Momo zwischen Bahnhof und Ritterhaus erzählt, wie Bauern 1525 Letzteres stürmten. Dann geht es zurück zum Bahnhof und für die einen zum Ausklang nach Wetzikon, für die anderen nach Hause. In einem Monat, so viel ist sicher, werden sich einige von ihnen wieder irgendwo im Zürcher Oberland treffen. ●

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Demo “Zwischen uns keine Grenzen” am 26.9 in Bern

Wir fordern:

Bewegungsfreiheit statt Grenzen!

Schluss mit den Abschiebungen, Ja zur Regularisierung und zur sofortigen Schliessung der Ausschaffungsgefängnisse.

Grundrechte für alle ohne Ausnahme!

Garantierter Zugang zu Gesundheit, Bildung, Arbeit und Rechtsschutz für alle Menschen, unabhängig vom Aufenthaltsstatus.

Mitbestimmung und Teilhabe für alle!

Das Recht, Rechte zu haben, ist unverhandelbar. Für alle Menschen, die hier sind und noch kommen werden.

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🏃‍♀️🏃 Solilauf Luzern 🏃🏃‍♂️

🏃‍♀️🏃 Solilauf Luzern 🏃🏃‍♂️
Solidarität mit geflüchteten Menschen

📅 Sa, 19. September 2026
📍 Lidowiese, Luzern
⏰ Start: 13 Uhr oder 14:15
🎶 Konzert: María & Franco Banda
🥁 Perkussion: Borumbaia
🍲 Food: Meinrad

Sponsorenlauf für Solidarität mit geflüchteten Menschen.
Kommt vorbei, lauft, sponsert oder helft mit – jede Runde zählt! 🧡
Die erlaufenen Gelder gehen an migrationssolidarische Projekten.

Anmeldung und Infos:https://solinetzluzern.ch/solilauf

Sponsoring:https://solinetzluzern.ch/solilauf-sponsoring

Please spread the word 📣🙏❣️
instagram.com/solinetzluzernch/

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Solidarity Call for Gisi

Besetzte Häuser verteidigen – würdigen Wohnraum für alle verteidigen! Gisi bleibt!

Liebe Freund:innen und Genoss:innen

Wir brauchen dringend Eure Hilfe und Solidarität.

Das älteste besetzte Haus von Winterthur/CH (und vermutlich der Schweiz) ist akut räumungsbedroht ab August. Die Gisi, an der General-Guisan-Strasse 31, wurde im Januar 1997 besetzt und ist bis heute Zuhause von vielen Leuten mit wenig Geld und ein sozialer Treffpunkt und ein unkommerzieller Kulturraum.

Während den letzten Jahren, haben wir – die Häuservernetzung Winterthur gemeinsam mit der linken Bewegung der Stadt – alles versucht, um dies zu verhindern und diesen wichtigen Ort als Zuhause und sozialen und revolutionären Kulturraum vor der Zerstörung zu retten.

Aber die Eigentümerin, die SKKG – eine sehr reiche Immobilien- und Kunststiftung – plant, das Haus für fünf Millionen Franken zu renovieren, um Profit aus jedem Haus zu pressen, das sie besitzen. Damit sorgt sie dafür, dass die Reichen das letzte Stück der Innenstadt von Winterthur übernehmen werden.

Die SKKG ist Eigentümerin von über 2200 Wohnungen in der Schweiz und ist verantwortlich für die Vertreibung von Armen hier und anderswo, indem sie ihre Häuser totalsaniert oder abreissen lässt. Diese Häuser wurden über Jahrzehnte dem Verfall überlassen. Alle Bewohner:innen, Besetzer:innen und Mieter:innen, mussten für den Erhalt selber besorgt sein. Jetzt will die Stiftung noch mehr Profit herausholen mit Abriss und Luxussanierungen.

Diese Politik bedeutet Massenvertreibung von Arbeiter:innen und Armen aus der Stadt. Wir kämpfen gegen diesen meiesen Pläne und wollen die Gisi verteidigen im Herzen der Altstadt von Winterthur

Kommt vorbei, helpt uns gegen die gewaltsame Räumung der Gisi, als selbstverwalteter Wohn- und Kulturraum, zu mobilisen.

Macht, was immer Ihr wollt, um Eure Unterstützung zu zeigen und helft, die Gisi zu verteidigen.

Wenn Ihr keine Ahnung habt, wie Ihr uns unterstützen könntet, hier einige Ideen:

Organisiert jegliche politischen Aktion, malt Wände an, hängt Tansparente auf, organisiert Demonstrationen, gestaltet Plakate, Kleber, schreibt Artikel oder Briefe an die Verantwortlichen der SKKG oder der Stadt….

Bleibt mit uns in Verbindung! Es wird eine Mobilisierung geben gegen die drohende Räumung im August. Kommt nach Winterthur und nehmt an diesem sozialen Kampf teil. Sollten sie es tatsächlich schaffen, uns zu räumen, wird es am darauffolgenden Samstag eine Demonstration geben.

Wir wissen, dass die Zerstörung von günstigem Wohnraum und von autonomen Räumen weltweit ein grosses drängendes Problem ist. Wir sind viele, die Profiteur:innen sind wenige. Lasst uns Solidarität aufbauen und den Kapitalismus zerschlagen, überall!

Love and rage
Häuservernetzung Winterthur

Ps. Bitte schickt Bilder & bleibt in Kontakt. Aktuelle Infos im Telegram-Kanal

wohnraumverteidigen.org
Telegram: t.me/gisibleibt
haeuservernetzung-winti@riseup.net

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KI kurzschliessen – Widerstandscamp

Das Camp findet auf Privatland in der Region Schaffhausen statt. Der genaue Ort des Camps wird am Nachmittag des Donnerstag, 2. Juli, auf allen unseren Kanälen veröffentlicht.

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise zum Camp ist der Bahnhof Schaffhausen – am Donnerstag 2. Juli um 14:00 Uhr.

Mit politischem und kulturellem Programm, Skillshares und Vernetzung werden wir der sich weltweit formierenden Bewegung gegen Big Tech und ihren Projekten auch in der Schweiz Schub verleihen.

Das KI-Projekt der Herrschenden ist ein Angriff auf die gesamte Bevölkerung und Bewegung. Wir müssen daher an einer themenübergreifenden Bewegungsfront gegen Big Tech arbeiten. Im Fokus stehen wird im Camp:

  • Ökologie und lokaler Widerstand
  • Militarisierung
  • Queerfeminismus
  • Bewegungsfreiheit
  • Digitale Medienautonomie

Camp Konsens

Damit sich alle Menschen auf dem Camp wohl und möglichst sicher fühlen können, wurde ein Camp-Konsens erarbeitet:

1. Wir halten uns an unsere Awareness-Grundsätze.
Das bedeutet z.B.: Es gibt keinen Platz für verschiedene Formen von Diskriminierung wie Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Klassismus. Die Grenzen anderer Menschen sollen respektiert werden, Körperkontakt findet nur mit Einverständnis statt. Die entsprechenden Grundsätze werden im Camp ausgedruckt vorhanden sein.

2. Das Camp soll ein zugänglicher Ort des solidarischen Miteinanders sein.
Unser Ziel ist der Aufbau einer Bewegung gegen die KI-Offensive. Grundsätzlich schliessen wir dafür keine Mittel aus und sehen diverse Aktionsformen als Stärke. Während des Camps wird von uns jedoch keine Eskalation ausgehen.

3. Wir sind offen für verschiedene Menschen, die sich für den Widerstand gegen den KI-Ausbau interessieren.Grundsätzlich sind alle Menschen, die sich für den derzeitigen massiven Ausbau von KI- Infrastruktur interessieren, willkommen.
Wir sind grundsätzlich auch offen für Medienschaffende, die das Camp besuchen möchten. Es werden Pressesprechende vor Ort sein, die den Kontakt zu Medienschaffenden übernehmen werden. Fotografieren und Filmen wird in vordefinierten Zeiträumen und Orten möglich sein, die den Camp-Teilnehmenden klar kommuniziert werden – wir bitten Medienschaffende, sich daran zu halten und ausserhalb dieser Zeiträume und Orte nicht zu fotografieren/filmen.

4. Wir alle sind das Camp!
Das Camp wurde in vielen Monaten Arbeit bereits im Vorfeld organisiert und viele Strukturen sind bereits vorgegeben. Damit das Camp aber funktioniert, braucht es uns alle. Ob beim Toiletten-Putzen, der Nachtschicht oder der Organisation des gesamtem Camp-Lebens. Wir möchten diese Selbstorganisation kollektiv angehen und sind darauf angewiesen, dass ihr euch mit Kritik und Mithilfe nach euren Möglichkeiten einbringt.

Weitere Infos wie Programm, Packliste und Weiteres werden in auf unserer Website und Social Media veröffentlicht. Bei Fragen darf sich gerne per Mail gemeldet werden.

aufstaendederallmende.org
@aufstaendederallmende
allmende@systemli.org

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RäZeL Café am 28.6: Erinnerungen eines Rebellen

Am 28.6. findet das nächste RäZeL Café statt diesmal mit einer Lesung zu André Bösiger: Erinnerungen enes Rebellen.

Zum Buch:
André Bösiger war einer von vielen anarchistischen Aktivist*innen in der Schweiz, darunter zahllose anonym Gebliebene. Was ihn von anderen unterscheidet, ist der Wille, von seinem Leben zu erzählen, seine Erfahrung und seine Ideen an die jüngeren Generationen weiter­ zugeben. Auch eine unvergängliche Treue zu seinen Jugendidealen zeichneten ihn aus, während in der Nachkriegszeit einige anarchosyndikalistische Aktivist*innen – darunter auch bedeutende – sich entschlossen, mit der Bewegung zu brechen und einen reformistischen Weg einzuschlagen. André war ein Rebell, der mit einigen anderen die Kontinuität der anarchistischen Bewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sicherstellte.

Wer das Buch schon vorab lesen möchte, kann es beim a propos Verlag beziehen: https://apropos-verlag.ch/b/Erinnerungen_eines_Rebellen

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NO G7: Internationalen Widerstand organisieren!

Große Demo am 14. Juni
Weitergehendes Programm bis zum 17. Juni

Zürich 6.6.26 – Rückblick auf 25 Jahre G8 in Genua, Erinnerung an Carlo Giuliani & Ausblick auf den G7 in Evian im Juni 2026.

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Genf,18:00 – 20:00
Jeden Dienstag bis zum 14. Juni.2026 INFO POINT NoG7.
Kommt vorbei, informiere dich, finde Poster, Kleber und vernetze dich zum mithelfen.
Adresse: Buvette de l’ilot 13, in der Rue de Montbrillant 14 in Genf

Genf 14.06.26 – Für die Solidarität unter Arbeiter:innen aller Länder und gegen die Plünderung demonstrieren wir gemeinsam gegen den G7!

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Multis und andere Gauner: Schatzkarte
https://framacarte.org/en/map/geneve-doree_229617

HAFTUNGSAUSSCHLUSS:

  • Diese Informationen basieren auf online gefundenen Quellen. Sie sollten persönlich überprüft werden.
  • Es wurde nicht überprüft, ob dort Überwachungskameras vorhanden sind.
  • Manchmal handelt es sich bei der Adresse lediglich um den Standort eines Briefkastens und nicht um eine Filiale oder einen Firmensitz.
  • Bitte mit Tor öffnen!

Wenn ihr weitere Informationen habt, könnt ihr euch an cartomulti@proton.me wenden.

Viel Spaß beim Reisen, wir freuen uns schon auf eure Urlaubsfotos 😉

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27. Mai: “Those who burn the borders” Presentation und Filmscreening im Räzel

Fundraiser Presentation for the Post Production. Come to RäZeL! Free Entry – bring some cash for donation if you can afford it.
Please share!
Presentation in English

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