Am 28.6. findet das nächste RäZeL Café statt diesmal mit einer Lesung zu André Bösiger: Erinnerungen enes Rebellen.
Zum Buch: André Bösiger war einer von vielen anarchistischen Aktivist*innen in der Schweiz, darunter zahllose anonym Gebliebene. Was ihn von anderen unterscheidet, ist der Wille, von seinem Leben zu erzählen, seine Erfahrung und seine Ideen an die jüngeren Generationen weiter zugeben. Auch eine unvergängliche Treue zu seinen Jugendidealen zeichneten ihn aus, während in der Nachkriegszeit einige anarchosyndikalistische Aktivist*innen – darunter auch bedeutende – sich entschlossen, mit der Bewegung zu brechen und einen reformistischen Weg einzuschlagen. André war ein Rebell, der mit einigen anderen die Kontinuität der anarchistischen Bewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sicherstellte.
Das Camp findet auf Privatland in der Region Schaffhausen statt. Der genaue Ort des Camps wird am Nachmittag des Donnerstag, 2. Juli, auf allen unseren Kanälen veröffentlicht.
Treffpunkt für die gemeinsame Anreise zum Camp ist der Bahnhof Schaffhausen – am Donnerstag 2. Juli um 14:00 Uhr.
Mit politischem und kulturellem Programm, Skillshares und Vernetzung werden wir der sich weltweit formierenden Bewegung gegen Big Tech und ihren Projekten auch in der Schweiz Schub verleihen.
Das KI-Projekt der Herrschenden ist ein Angriff auf die gesamte Bevölkerung und Bewegung. Wir müssen daher an einer themenübergreifenden Bewegungsfront gegen Big Tech arbeiten. Im Fokus stehen wird im Camp:
Ökologie und lokaler Widerstand
Militarisierung
Queerfeminismus
Bewegungsfreiheit
Digitale Medienautonomie
Camp Konsens
Damit sich alle Menschen auf dem Camp wohl und möglichst sicher fühlen können, wurde ein Camp-Konsens erarbeitet:
1. Wir halten uns an unsere Awareness-Grundsätze. Das bedeutet z.B.: Es gibt keinen Platz für verschiedene Formen von Diskriminierung wie Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Klassismus. Die Grenzen anderer Menschen sollen respektiert werden, Körperkontakt findet nur mit Einverständnis statt. Die entsprechenden Grundsätze werden im Camp ausgedruckt vorhanden sein.
2. Das Camp soll ein zugänglicher Ort des solidarischen Miteinanders sein. Unser Ziel ist der Aufbau einer Bewegung gegen die KI-Offensive. Grundsätzlich schliessen wir dafür keine Mittel aus und sehen diverse Aktionsformen als Stärke. Während des Camps wird von uns jedoch keine Eskalation ausgehen.
3. Wir sind offen für verschiedene Menschen, die sich für den Widerstand gegen den KI-Ausbau interessieren.Grundsätzlich sind alle Menschen, die sich für den derzeitigen massiven Ausbau von KI- Infrastruktur interessieren, willkommen. Wir sind grundsätzlich auch offen für Medienschaffende, die das Camp besuchen möchten. Es werden Pressesprechende vor Ort sein, die den Kontakt zu Medienschaffenden übernehmen werden. Fotografieren und Filmen wird in vordefinierten Zeiträumen und Orten möglich sein, die den Camp-Teilnehmenden klar kommuniziert werden – wir bitten Medienschaffende, sich daran zu halten und ausserhalb dieser Zeiträume und Orte nicht zu fotografieren/filmen.
4. Wir alle sind das Camp! Das Camp wurde in vielen Monaten Arbeit bereits im Vorfeld organisiert und viele Strukturen sind bereits vorgegeben. Damit das Camp aber funktioniert, braucht es uns alle. Ob beim Toiletten-Putzen, der Nachtschicht oder der Organisation des gesamtem Camp-Lebens. Wir möchten diese Selbstorganisation kollektiv angehen und sind darauf angewiesen, dass ihr euch mit Kritik und Mithilfe nach euren Möglichkeiten einbringt.
Weitere Infos wie Programm, Packliste und Weiteres werden in auf unserer Website und Social Media veröffentlicht. Bei Fragen darf sich gerne per Mail gemeldet werden.
Große Demo am 14. Juni Weitergehendes Programm bis zum 17. Juni
Zürich 6.6.26 – Rückblick auf 25 Jahre G8 in Genua, Erinnerung an Carlo Giuliani & Ausblick auf den G7 in Evian im Juni 2026.
Genf,18:00 – 20:00 Jeden Dienstag bis zum 14. Juni.2026 INFO POINT NoG7. Kommt vorbei, informiere dich, finde Poster, Kleber und vernetze dich zum mithelfen. Adresse: Buvette de l’ilot 13, in der Rue de Montbrillant 14 in Genf
Genf 14.06.26 – Für die Solidarität unter Arbeiter:innen aller Länder und gegen die Plünderung demonstrieren wir gemeinsam gegen den G7!
Fundraiser Presentation for the Post Production. Come to RäZeL! Free Entry – bring some cash for donation if you can afford it. Please share! Presentation in English
Es kackt an findest du nicht auch?! Rechtsextreme Influencer:innen die zu Märtyrern der freien Meinungsäusserung gemacht werden. Der bedrohliche Rechtsrutsch in vielen Regionen der Welt. Faschismus der wieder salonfähig wird und Regierungen (oder die Rechte), welche versuchen Antifaschismus zu kriminalisieren, wie aktuell in den U.S.A., den Niederlanden, Ungarn und vielen anderen Orten. Patriarchale Strukturen, die weiter auf dem Vormarsch sind und zu einem Höchststand an Femiziden in der Schweiz führen. Toxische Männlichkeit, die weiter im Aufwind ist und viele bedroht. Lebenskosten die ständig steigen, seien es Lebensmittel, Mieten, Krankenkassen. Die oberen Schichten, welche sich dabei schamlos ihre Taschen füllen, ohne Rücksicht auf Menschen, Tiere, Natur und Klima. Das Klima das Menschengemacht verrückt spielt und wenige scheint es so wirklich zu kümmern. Die Hauptsache der Herrschenden ist, dass die Wirtschaft wächst. Die Klimakrise wird ignoriert mit fatalen Folgen fürs jetzt und die Zukunft.
Emanzipatorische Bewegungen sei es in Rojava oder dem Iran, welche unterdrückt und angegriffen werden. Krieg, welcher wieder zur falschen Problemlösung Nummer eins avanciert. Ein SP-Bundesrat, welcher sich als Ausschaffungsmeister feiert, Geflüchtete kriminalisiert und die Grenzen abschottet. Eine Frontex in Europa und I.C.E. In den U:S:A. die weiter massiv aufgerüstet werden, um weitere Menschenrechtsverletzungen oder sogar Morde zu begehen. Rassistische Strukturen in den Polizeikorps, welche immer wieder zu Toten führen. Es reicht. Und wenn wir nichts tun, wird es bestimmt nicht besser. Deshalb: zusammenfinden, zusammenstehen, dem lokalen wie globalen Rechtsruck entgegenhalten: Selbstverständlich Antifa – vom Altersheim bis zur Kita.
Im Frühjahr 2026 startet eine breite antifaschistische Kampagne, um unseren Widerstand gegen das oben Genannte sichtbarer zu machen und gemeinsam alternative Wege zu finden und zu gehen. Es sind Vorträge und Veranstaltungen geplant und am Samstag, 30. Mai findet am Nachmittag ein antifaschistischer Nachmittagsspaziergang statt mit anschliessendem Fest in der Reitschule. Bleibt auf dem Laufenden. (link Instagram: buendnis.gegen.rechts.bern) Für eine starke Kampagne. Selbstverständlich Antifa! Nie wieder Faschismus ist jetzt!
Wir rufen alle auf sich am 9.5. Gegenprotest um 15:00 Uhr am Europaplatz zu beteiligen. Zeigen wir das wir in Luzern bunt und laut sind! Wir wehren uns gegen Massvoll, weil wir keine Lust auf Menschen vom rechten bis ganz rechten Spektrum haben Leute die in Wien bei der Identitären Bewegung Demo mitlaufen und sogar Reden halten, welche mit der Jungen Tat kuscheln und zusammen im Tessin Grenzzäune bauen gehen, welche gegen Minderheiten hetzen oder irgendwas von Remigration schwadronieren.
Auch für den 09.05 verdichten sich die Hinweise, dass sich wieder eine Menge rechtsextremer Menschen blicken lassen werden. Es gibt so viele Gründe gegen Massvoll und ihre “Politik” zu sein deshalb sagen wir: Wer mit Nazis marschiert hat nichts kapiert.
Luzern steht für Vielfalt und Selbstbestimmung Luzern hasst Nazis Alerta Alerta
Am kommenden Donnerstag hätte ein Vortrag über den Aufstieg der neuen Rechten in der Schweiz stattfinden sollen – organisiert von den Grünen und Jungen Grünen der Stadt St.Gallen. In den letzten Wochen haben ‚Mass-Voll‘ und andere Gruppen und Personen aus dem rechtsextremen Spektrum dazu aufgerufen, an der Veranstaltung teilzunehmen, sie zu stören. Die Partien haben sich in der Folge dafür entschieden, die Veranstaltung zu verschieben.
Die rechtsextremen Aufrufe sind nach der Demonstration vom 14. Februar ein nächster Schritt der Radikalisierung. Hier sollen bewusst unliebsame politische Veranstaltungen verhindert, Veranstalter:innen eingeschüchtert werden. Diese Drohungen betreffen uns alle. Den Aufruf nach St. Gallen zu kommen wurde in weltweiten netzwerken militanter weisser Suprematisten geteilt. Mass-Voll‘ steht längst im Austausch mit militanten rechtsextremen Organisationen im In- und Ausland und hat sich die Forderung nach „Remigration“ zu eigen gemacht. 📰 Artikel dazu: https://www.saiten.ch/rechtsextreme-wittern-morgenluft
Die Aufrufe zur Störung der Veranstaltung Teil einer Strategie, sich mit den eigenen menschenverachtenden Positionen immer mehr öffentlichen Raum zu nehmen. Rechtsextremismus bedeutet, die Ungleichwertigkeit von Menschen zu behaupten und sie politisch umsetzen zu wollen – auch mit offener Gewalt.
Wir rufen deshalb zu einer breiten und bunten Bündniskundgebung vor dem Waaghaus auf. Lassen wir uns nicht in die Defensive drängen, nicht einschüchtern und uns von irgendwelchen rechten Hetzern diktieren, was wir zu veranstalten haben und was nicht. Je breiter das Bündnis abgestützt ist, desto mehr läuft die rechte Einschüchterung ins Leere, desto grösser ist das Zeichen – gegen rechts, aber auch in der Stadt St.Gallen. Für eine offene, solidarische Gesellschaft. Kein Platz für Rechtsextremismus. ✊🏽 Unterstützende Organisationen ✊🏽
Omas gegen rechts
Cabi Antirassismus-Treff
Grüne St.Gallen
INES Kollektiv Ostschweiz mit Migrationsvordergrund
📽️ Dieser Film ist sowohl ein spannender Reisebericht als auch Dokumentation utopischer Praxis, eine Entdeckungsreise auf der Suche nach postkapitalistischen Lebensformen. Vom illegalen Klima-Camp beim Londoner Flughafen Heathrow bis zum von Punks besetzten Weiler in den Cevennen, von der von ihren Schülern selbst verwalteten anarchistischen Schule bis zur englischen Agrarkommune, von besetzten Fabriken in Serbien über die Freie-Liebe-Kommune in einer alten ostdeutschen Stasi-Basis bis zum Bauernhof, auf dem Privateigentum gänzlich abgeschafft ist – die Autoren haben in den in den Breschen und Lücken der Gegenwart sehr lebendige Utopien gefunden. Aus dieser reichen Erfahrung ist Pfade durch Utopia entstanden, ein verführerischer Bericht, der vom Leben dieser Gemeinschaften erzählt, von ihrem Alltag und ihrer Geschichte. 🎞️
LAGOTA kommt vom Spanischen und heisst „der Tropfen“.
LAGOTA ist eine politische Gruppierung, die sich als Teil der ausserparlamentarischen Linken versteht. Sie bietet eine Plattform, auf der sich interessierte Personen mit politischen Themen auseinandersetzen können.
LAGOTA setzt sich zum Ziel, das politische Bewusstsein der Gesellschaft zu fördern. Ihr Antrieb ist die Überzeugung, dass das kapitalistische System überwunden werden muss, um die bestehenden Herrschaftsverhältnisse abzuschaffen.