đ„Vor fast einem Jahr sind in Bern tausende Menschen zusammengekommen, um ein Ende des Genozids in Gaza und ein freies PalĂ€stina zu fordern. Und die Schweizer Kompliz*innenschaft dabei zu konfrontieren. Der Widerstand auf den Strassen Berns war krĂ€ftig und gebĂŒndelt. VerstĂ€ndlich, nachdem wir in Lausanne, Genf, Basel, ZĂŒrich, Lugano, Bern und so vielen anderen Orten verschiedene Unis besetzt und bereits unzĂ€hlige Demos und andere Aktionen organisiert hatten, die ungehört blieben. WĂ€hrend der Genozid weiterhin gelĂ€ugnet wurde. Unsere Wut ĂŒber den Genozid in Gaza, die Kolonisierung PalĂ€stinas und den Imperialismus liess entsprechend die Strassen beben und verschlug dem Staat die Sprache. Er hatte keine andere Wahl, als sein wahres Gesicht zu zeigen und zu versuchen unseren Widerstand gewaltsam im Keim zu ersticken. Er hatte keine andere Wahl, als am Rattenschwanz zu ziehen, der der Ăffentlichkeit als VerschĂ€rfungen der Repressionsmassnahmen und der Roadmap fĂŒr nationale Sicherheit prĂ€sentiert wird.
đOb in Lugano, Genf, Lausanne, Bern, ZĂŒrich oder Basel: Ăberall spĂŒren wir die Gewalt des Schweizer Staats. Er beschĂŒtzt mit Schlagstock und Gummischrott auf Ausbeutung beruhendes System. Er beschĂŒtzt – indem er unseren Aufstand unterdrĂŒckt – die Interessen der Grosskonzerne, welche Rekordprofite am Krieg, am Genozid und der Vernichtung unseres Planeten und dem Leben von hundertausenden von Menschen erzielen.
â€ïžâđ„Doch wir lassen uns davon nicht einschĂŒttern und bilden weiterhin ĂŒberregional Banden! Wir lassen uns nicht beeindrucken von ihrer Propagandamaschinerie, wir lassen uns nicht beeindrucken von Bullen, Geheimdienst und sonstigen Taugenichtsen. Wir lassen uns im Gegenteil vom unbeugsamen Widerstand gegen die koloniale KontinuitĂ€t und den Imperialismus beeindrucken. Und darum rufen wir auf zur Antiimperialistischen Aktionswoche: Vom 7.10. – 11.10.2026, vom Mittwoch bis zur grossen Demo am Sonntag.
âWir richten uns mit diesem Aufruf an alle Gruppen, Kollektive, Netzwerke, Einzelpersonen und Organisationen ĂŒberall in und ausserhalb der Schweiz! Wir richten uns an all jene, die so unglaublich wĂŒtend sind, wie wir. Die wĂŒtend sind auf den Zustand dieser Welt. Lasst uns kreativ werden, organisieren wir Workshops, Filmevents, Theater oder VortrĂ€ge zu AusteritĂ€t, Repression, Militarismus, Genozid, Zionismus, Klimakrise oder Imperialismus und vieles mehr, um der westlichen Propagandamaschinerie die Stirn zu bieten. Denn entgegen der Aussagen von Alec von Graffenried, sind wir weder ein Sauhaufen noch herrscht in Gaza Frieden! Lassen wir die Fassade der heilen und ach so gutmĂŒtigen Schweiz weiter bröckeln.
đ”đžLasst uns kreativ, bunt, laut und kĂ€mpferisch sein. Wir alle sind Kinder derselben Wut.
Wir sehen uns am 11. Oktober um 15:00 Uhr auf den Strassen von Bern.
đżP.S. Wir brauchen UnterstĂŒtzung bei die Mobilisierung nach Bern. Du bist ein kreatives Mastermind? Perfekt! Dann kannst du ein Poster mit einem Demoaufruf designen und damit deine Stadt verschönern. Vielleicht hast du noch andere kreative Ideen, wie wir fĂŒr die Demo mobilisieren können? Umso besser, je mehr Ideen umgesetzt werden, desto grösser wird unsere Demo! Von kĂ€mpferische Shorts auf Instagram, ĂŒber eine Mobi-Tavolata in deiner Nachbar*innenschaft, bis hin zu Cupcakes verteilen liegt alles drin! Danke fĂŒr deine Mithilfe! Gemeinsam stĂ€rken wir den Widerstand!
Das ZĂŒrcher Oberland ist ein bisschen wie die Schweiz im Kleinen: Seen und HĂŒgel, teilweise lĂ€ndlich, teilweise urban, vielerorts zersiedelt, in weiten Teilen eine einzige grosse Agglomeration. Bloss Berge gibt es hier keine, wie man ausserhalb der Region vielleicht vermuten wĂŒrde, dafĂŒr einige «Schlaforte», in denen Leute wohnen, deren Leben sich in ZĂŒrich oder Winterthur abspielt. Politisch ist die Region mit einigen Ausnahmen wie etwa der Stadt Uster eher konservativ, mancherorts klar rechts dominiert.
Auch der Rechtsextremismus hat hier eine gewisse Tradition. Waren es frĂŒher FackelumzĂŒge, Konzerte oder sonstige Treffen von Neonazis, die alle paar Jahre fĂŒr Aufruhr sorgten, tauchten jĂŒngst Sticker der Jungen Tat und rechtsextreme Sprayereien auf. Seit rund zwei Jahren gibt es im ZĂŒrcher Oberland allerdings auch einen antifaschistischen Gegenpol.
Raum schaffen
Es ist Sonntagnachmittag. An einem schattigen PlÀtzchen hinter dem Bahnhof Uster haben sich rund zwanzig Personen versammelt. Sie sind jung, zwischen 17 und 25 Jahre alt, mit Ausnahme eines Mannes, der sich spÀter als Grossvater eines Teilnehmers vorstellt. Nach einer Vorstellungsrunde erklÀrt Momo, der seinen richtigen Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, den heutigen Plan: ein Spaziergang mit Inputs zu historischen AufstÀnden in der Region. Die Gruppe setzt sich plaudernd in Bewegung, viele kennen sich schon, einige sind zum ersten Mal dabei.
Zwar ist das Format an diesem Tag ein besonderes, der Termin ist es aber nicht: Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es im ZĂŒrcher Oberland ein «offenes antifaschistisches Treffen», kurz OAT. Wo genau man sich trifft, erfahren Interessierte auf Anfrage per Mail oder in den sozialen Medien. Trotz aller Offenheit, ein bisschen Vorsicht mĂŒsse sein, meint Momo: «Wir werden ab und zu von offensichtlichen Fake-Profilen angeschrieben, daher haben uns wohl schon einige Rechtsradikale auf dem Schirm.»
Momo hat das OAT mitgegrĂŒndet, wie er, durch Uster spazierend, erzĂ€hlt, einfach, weil es hier so etwas noch nicht gab. «Wir wollten einen Raum schaffen, in dem man sich austauschen kann», sagt der 22-JĂ€hrige. Eigentlich wĂ€re man als junge linke Person auf dem Land gar nicht allein, so Momo, doch «auch wenn es in vielen Dörfern Menschen gibt, die gerne etwas aktiver wĂ€ren, ist es schwierig, sich zu finden». Momo ist in Illnau-Effretikon aufgewachsen, einer Gemeinde mit 18â000 Einwohner:innen. Andere, die an die Treffen kommen, stammen aus kleineren, abgelegeneren Dörfern.
Das OAT ZĂŒrcher Oberland ist nicht das einzige seiner Art: In StĂ€dten wie Bern, Basel und Luzern, aber auch in Liestal, Solothurn oder im Aargau entstanden in den letzten Jahren ebensolche offene Treffen. Die Idee ist ĂŒberall dieselbe: Antifaschist:innen und Interessierte sollen möglichst niederschwellig Gleichgesinnte kennenlernen und herausfinden können, ob und wie sie sich politisch engagieren möchten. Daneben gibt es meist einen Input zu einem politischen Thema, beispielsweise zu Gewerkschaftsarbeit oder zum Widerstand gegen KI-Datenzentren, wie ihn im Oberland kĂŒrzlich Aktivist:innen der Gruppe «AufstĂ€nde der Allmende» vorstellten.
Etwas vorsichtiger als in der Stadt â aber prĂ€sent ist der Antifaschismus auch im Oberland.
Maschinen stĂŒrmen
Widerstand gegen die MĂ€chtigen â den gab es in der Region auch frĂŒher schon. Nach einem viertelstĂŒndigen Fussmarsch ist das erste Ziel erreicht: Gleich neben dem Friedhof, auf dem ZimikerhĂŒgel, liegt der Ustertag-Gedenkstein. Momo erzĂ€hlt, wie sich hier am 22. November 1830 10â000 MĂ€nner versammelten. Sie forderten eine neue Verfassung, die das Land der Stadt gleichstellen sollte. Kurz darauf fanden tatsĂ€chlich Neuwahlen statt, bei denen die Landschaft zusĂ€tzliche Sitze im Grossen Rat erhielt. Die militantere Fortsetzung der Geschichte sollte schliesslich als einziger erfolgreicher Maschinensturm des Landes bekannt werden.
Davon erzĂ€hlt Celeste, wie Momo Mitorganisator:in des OAT und lieber nicht mit richtigem Namen in der Zeitung, bei der nĂ€chsten Station. Ein knapp vierzigminĂŒtiger Spaziergang durch die Wohnquartiere fĂŒhrt auf ein altes Fabrikareal am Ostende der Stadt, das am Ustermer Aabach liegt. Vor den GebĂ€uden, in denen bis Mitte der Neunziger Textilien produziert wurden, bleibt Celeste stehen und erzĂ€hlt vom «Usterbrand», der sich hier zutrug.
Zwei Jahre nach dem Ustertag wollten die Obrigkeiten dieses Tages mit einer Feier gedenken. Doch vielen OberlĂ€nder:innen war nicht zum Feiern zumute: Sie hatten soeben eine Hungersnot ĂŒberstanden und versuchten, sich mit Heimarbeit ĂŒber Wasser zu halten. Und genau diese Arbeit wurde nun zunehmend durch Maschinen verrichtet. Viele Heimarbeiter:innen hatten deshalb am Ustertag auch ein Verbot von Webmaschinen gefordert â erfolglos. Statt zu feiern, zogen darum am 22. November 1832 mehrere Hundert Personen zur Spinnerei und Weberei Corrodi & Pfister und brannten deren Webmaschinen und die Fabrik bis auf die Grundmauern nieder.
AnschlussfÀhig bleiben
Etwa eine Viertelstunde lang, bloss ab und an unterbrochen vom LĂ€rm einer vorbeibrausenden S-Bahn, erzĂ€hlt Celeste, was sich an diesem Ort ereignete. «Ich bin kein:e Historiker:in», sagt they* spĂ€ter, wieder unterwegs in Richtung Bahnhof, «aber mich haben die MaschinenstĂŒrme in England sehr interessiert.» Als Celeste erfahren habe, dass sich in der Region Ăhnliches zugetragen habe, habe they alles darĂŒber herausfinden wollen. «Zuvor war das ZĂŒrcher Oberland fĂŒr mich lange vor allem der Ort, von dem ich weg war.»
Die 24-jĂ€hrige Person ist in PfĂ€ffikon aufgewachsen, lebte dann in betreuten Wohnformen unter anderem in Winterthur und ZĂŒrich und heute wieder in einem Dorf im Oberland. Celeste wohnt aufgrund der Lebenssituation hier, daher nur «halb freiwillig». «Als queere Person wird man hier schon hĂ€ufiger angefeindet», so die junge Person im blassrosa Shirt, auf dessen RĂŒckseite «Ein Box auf Nazis» steht. Beim OAT engagiert sich Celeste, um in der Region mehr Leute kennenzulernen, aber auch, weil ZĂŒrich relativ weit weg ist.
Celeste war auch schon an antifaschistischen Treffen in ZĂŒrich, bei denen das Prinzip zwar das gleiche sei, aber sehr viel mehr Leute kĂ€men. Auch Momo war wenige Male an OATs in ZĂŒrich und Winterthur, bevor er mit anderen aus der Region beschloss, selber Treffen zu organisieren. Schon beim ersten Mal seien viele Personen gekommen, von denen er lĂ€ngst nicht alle kannte. Im Oberland zu bleiben, so Momo, sei auch ein Akt der Ăberzeugung, weil es ihm «gegen den Strich geht, dass alle Queers und Linken wegziehen». Doch auch pragmatische GrĂŒnde spielten eine Rolle, so sei das Wohnen hier etwas weniger teuer als in ZĂŒrich.
Wer sich auf dem Land antifaschistisch engagieren wolle, mĂŒsse etwas vorsichtiger auftreten, glaubt Momo. «Wir versuchen, anschlussfĂ€hig zu bleiben.» Ziel sei es, nicht selbst der störende Faktor in der Dorfgemeinschaft zu sein, sondern klarzumachen, «dass das die Faschos sind». Man erfĂŒlle fĂŒr viele insbesondere die Funktion einer Anlaufstelle und helfe bei der Vernetzung.
Trotzdem ist man auch im öffentlichen Raum prĂ€sent, etwa wenn hier und da mal ein politisches Banner gehisst wird oder natĂŒrlich mit den politischen Stickern, die an diesem Nachmittag grosszĂŒgig verteilt werden. Einige landen auch an Strassenlaternen in Bubikon, wo Momo zwischen Bahnhof und Ritterhaus erzĂ€hlt, wie Bauern 1525 Letzteres stĂŒrmten. Dann geht es zurĂŒck zum Bahnhof und fĂŒr die einen zum Ausklang nach Wetzikon, fĂŒr die anderen nach Hause. In einem Monat, so viel ist sicher, werden sich einige von ihnen wieder irgendwo im ZĂŒrcher Oberland treffen. â
đââïžđ Solilauf Luzern đđââïž SolidaritĂ€t mit geflĂŒchteten Menschen
đ Sa, 19. September 2026 đ Lidowiese, Luzern â° Start: 13 Uhr oder 14:15 đ¶ Konzert: MarĂa & Franco Banda đ„ Perkussion: Borumbaia đČ Food: Meinrad
Sponsorenlauf fĂŒr SolidaritĂ€t mit geflĂŒchteten Menschen. Kommt vorbei, lauft, sponsert oder helft mit â jede Runde zĂ€hlt! đ§Ą Die erlaufenen Gelder gehen an migrationssolidarische Projekten.
Wir brauchen dringend Eure Hilfe und SolidaritÀt.
Das Àlteste besetzte Haus von Winterthur/CH (und vermutlich der Schweiz) ist akut rÀumungsbedroht ab August. Die Gisi, an der General-Guisan-Strasse 31, wurde im Januar 1997 besetzt und ist bis heute Zuhause von vielen Leuten mit wenig Geld und ein sozialer Treffpunkt und ein unkommerzieller Kulturraum.
WĂ€hrend den letzten Jahren, haben wir – die HĂ€uservernetzung Winterthur gemeinsam mit der linken Bewegung der Stadt – alles versucht, um dies zu verhindern und diesen wichtigen Ort als Zuhause und sozialen und revolutionĂ€ren Kulturraum vor der Zerstörung zu retten.
Aber die EigentĂŒmerin, die SKKG – eine sehr reiche Immobilien- und Kunststiftung – plant, das Haus fĂŒr fĂŒnf Millionen Franken zu renovieren, um Profit aus jedem Haus zu pressen, das sie besitzen. Damit sorgt sie dafĂŒr, dass die Reichen das letzte StĂŒck der Innenstadt von Winterthur ĂŒbernehmen werden.
Die SKKG ist EigentĂŒmerin von ĂŒber 2200 Wohnungen in der Schweiz und ist verantwortlich fĂŒr die Vertreibung von Armen hier und anderswo, indem sie ihre HĂ€user totalsaniert oder abreissen lĂ€sst. Diese HĂ€user wurden ĂŒber Jahrzehnte dem Verfall ĂŒberlassen. Alle Bewohner:innen, Besetzer:innen und Mieter:innen, mussten fĂŒr den Erhalt selber besorgt sein. Jetzt will die Stiftung noch mehr Profit herausholen mit Abriss und Luxussanierungen.
Diese Politik bedeutet Massenvertreibung von Arbeiter:innen und Armen aus der Stadt. Wir kÀmpfen gegen diesen meiesen PlÀne und wollen die Gisi verteidigen im Herzen der Altstadt von Winterthur
Kommt vorbei, helpt uns gegen die gewaltsame RĂ€umung der Gisi, als selbstverwalteter Wohn- und Kulturraum, zu mobilisen.
Macht, was immer Ihr wollt, um Eure UnterstĂŒtzung zu zeigen und helft, die Gisi zu verteidigen.
Wenn Ihr keine Ahnung habt, wie Ihr uns unterstĂŒtzen könntet, hier einige Ideen:
Organisiert jegliche politischen Aktion, malt WĂ€nde an, hĂ€ngt Tansparente auf, organisiert Demonstrationen, gestaltet Plakate, Kleber, schreibt Artikel oder Briefe an die Verantwortlichen der SKKG oder der Stadt….
Bleibt mit uns in Verbindung! Es wird eine Mobilisierung geben gegen die drohende RÀumung im August. Kommt nach Winterthur und nehmt an diesem sozialen Kampf teil. Sollten sie es tatsÀchlich schaffen, uns zu rÀumen, wird es am darauffolgenden Samstag eine Demonstration geben.
Wir wissen, dass die Zerstörung von gĂŒnstigem Wohnraum und von autonomen RĂ€umen weltweit ein grosses drĂ€ngendes Problem ist. Wir sind viele, die Profiteur:innen sind wenige. Lasst uns SolidaritĂ€t aufbauen und den Kapitalismus zerschlagen, ĂŒberall!
Love and rage HĂ€uservernetzung Winterthur
Ps. Bitte schickt Bilder & bleibt in Kontakt. Aktuelle Infos im Telegram-Kanal
Das Camp findet auf Privatland in der Region Schaffhausen statt. Der genaue Ort des Camps wird am Nachmittag des Donnerstag, 2. Juli, auf allen unseren KanÀlen veröffentlicht.
Treffpunkt fĂŒr die gemeinsame Anreise zum Camp ist der Bahnhof Schaffhausen – am Donnerstag 2. Juli um 14:00 Uhr.
Mit politischem und kulturellem Programm, Skillshares und Vernetzung werden wir der sich weltweit formierenden Bewegung gegen Big Tech und ihren Projekten auch in der Schweiz Schub verleihen.
Das KI-Projekt der Herrschenden ist ein Angriff auf die gesamte Bevölkerung und Bewegung. Wir mĂŒssen daher an einer themenĂŒbergreifenden Bewegungsfront gegen Big Tech arbeiten. Im Fokus stehen wird im Camp:
Ăkologie und lokaler Widerstand
Militarisierung
Queerfeminismus
Bewegungsfreiheit
Digitale Medienautonomie
Camp Konsens
Damit sich alle Menschen auf dem Camp wohl und möglichst sicher fĂŒhlen können, wurde ein Camp-Konsens erarbeitet:
1. Wir halten uns an unsere Awareness-GrundsĂ€tze. Das bedeutet z.B.: Es gibt keinen Platz fĂŒr verschiedene Formen von Diskriminierung wie Rassismus, Sexismus, Ableismus oder Klassismus. Die Grenzen anderer Menschen sollen respektiert werden, Körperkontakt findet nur mit EinverstĂ€ndnis statt. Die entsprechenden GrundsĂ€tze werden im Camp ausgedruckt vorhanden sein.
2. Das Camp soll ein zugĂ€nglicher Ort des solidarischen Miteinanders sein. Unser Ziel ist der Aufbau einer Bewegung gegen die KI-Offensive. GrundsĂ€tzlich schliessen wir dafĂŒr keine Mittel aus und sehen diverse Aktionsformen als StĂ€rke. WĂ€hrend des Camps wird von uns jedoch keine Eskalation ausgehen.
3. Wir sind offen fĂŒr verschiedene Menschen, die sich fĂŒr den Widerstand gegen den KI-Ausbau interessieren.GrundsĂ€tzlich sind alle Menschen, die sich fĂŒr den derzeitigen massiven Ausbau von KI- Infrastruktur interessieren, willkommen. Wir sind grundsĂ€tzlich auch offen fĂŒr Medienschaffende, die das Camp besuchen möchten. Es werden Pressesprechende vor Ort sein, die den Kontakt zu Medienschaffenden ĂŒbernehmen werden. Fotografieren und Filmen wird in vordefinierten ZeitrĂ€umen und Orten möglich sein, die den Camp-Teilnehmenden klar kommuniziert werden – wir bitten Medienschaffende, sich daran zu halten und ausserhalb dieser ZeitrĂ€ume und Orte nicht zu fotografieren/filmen.
4. Wir alle sind das Camp! Das Camp wurde in vielen Monaten Arbeit bereits im Vorfeld organisiert und viele Strukturen sind bereits vorgegeben. Damit das Camp aber funktioniert, braucht es uns alle. Ob beim Toiletten-Putzen, der Nachtschicht oder der Organisation des gesamtem Camp-Lebens. Wir möchten diese Selbstorganisation kollektiv angehen und sind darauf angewiesen, dass ihr euch mit Kritik und Mithilfe nach euren Möglichkeiten einbringt.
Weitere Infos wie Programm, Packliste und Weiteres werden in auf unserer Website und Social Media veröffentlicht. Bei Fragen darf sich gerne per Mail gemeldet werden.
GroĂe Demo am 14. Juni Weitergehendes Programm bis zum 17. Juni
ZĂŒrich 6.6.26 – RĂŒckblick auf 25 Jahre G8 in Genua, Erinnerung an Carlo Giuliani & Ausblick auf den G7 in Evian im Juni 2026.
Genf,18:00 – 20:00 Jeden Dienstag bis zum 14. Juni.2026 INFO POINT NoG7. Kommt vorbei, informiere dich, finde Poster, Kleber und vernetze dich zum mithelfen. Adresse: Buvette de lâilot 13, in der Rue de Montbrillant 14 in Genf
Genf 14.06.26 – FĂŒr die SolidaritĂ€t unter Arbeiter:innen aller LĂ€nder und gegen die PlĂŒnderung demonstrieren wir gemeinsam gegen den G7!
Fundraiser Presentation for the Post Production. Come to RĂ€ZeL! Free Entry – bring some cash for donation if you can afford it. Please share! Presentation in English
Es kackt an findest du nicht auch?! Rechtsextreme Influencer:innen die zu MĂ€rtyrern der freien MeinungsĂ€usserung gemacht werden. Der bedrohliche Rechtsrutsch in vielen Regionen der Welt. Faschismus der wieder salonfĂ€hig wird und Regierungen (oder die Rechte), welche versuchen Antifaschismus zu kriminalisieren, wie aktuell in den U.S.A., den Niederlanden, Ungarn und vielen anderen Orten. Patriarchale Strukturen, die weiter auf dem Vormarsch sind und zu einem Höchststand an Femiziden in der Schweiz fĂŒhren. Toxische MĂ€nnlichkeit, die weiter im Aufwind ist und viele bedroht. Lebenskosten die stĂ€ndig steigen, seien es Lebensmittel, Mieten, Krankenkassen. Die oberen Schichten, welche sich dabei schamlos ihre Taschen fĂŒllen, ohne RĂŒcksicht auf Menschen, Tiere, Natur und Klima. Das Klima das Menschengemacht verrĂŒckt spielt und wenige scheint es so wirklich zu kĂŒmmern. Die Hauptsache der Herrschenden ist, dass die Wirtschaft wĂ€chst. Die Klimakrise wird ignoriert mit fatalen Folgen fĂŒrs jetzt und die Zukunft.
Emanzipatorische Bewegungen sei es in Rojava oder dem Iran, welche unterdrĂŒckt und angegriffen werden. Krieg, welcher wieder zur falschen Problemlösung Nummer eins avanciert. Ein SP-Bundesrat, welcher sich als Ausschaffungsmeister feiert, GeflĂŒchtete kriminalisiert und die Grenzen abschottet. Eine Frontex in Europa und I.C.E. In den U:S:A. die weiter massiv aufgerĂŒstet werden, um weitere Menschenrechtsverletzungen oder sogar Morde zu begehen. Rassistische Strukturen in den Polizeikorps, welche immer wieder zu Toten fĂŒhren. Es reicht. Und wenn wir nichts tun, wird es bestimmt nicht besser. Deshalb: zusammenfinden, zusammenstehen, dem lokalen wie globalen Rechtsruck entgegenhalten: SelbstverstĂ€ndlich Antifa â vom Altersheim bis zur Kita.
Im FrĂŒhjahr 2026 startet eine breite antifaschistische Kampagne, um unseren Widerstand gegen das oben Genannte sichtbarer zu machen und gemeinsam alternative Wege zu finden und zu gehen. Es sind VortrĂ€ge und Veranstaltungen geplant und am Samstag, 30. Mai findet am Nachmittag ein antifaschistischer Nachmittagsspaziergang statt mit anschliessendem Fest in der Reitschule. Bleibt auf dem Laufenden. (link Instagram: buendnis.gegen.rechts.bern) FĂŒr eine starke Kampagne. SelbstverstĂ€ndlich Antifa! Nie wieder Faschismus ist jetzt!
LAGOTA kommt vom Spanischen und heisst âder Tropfenâ.
LAGOTA ist eine politische Gruppierung, die sich als Teil der ausserparlamentarischen Linken versteht. Sie bietet eine Plattform, auf der sich interessierte Personen mit politischen Themen auseinandersetzen können.
LAGOTA setzt sich zum Ziel, das politische Bewusstsein der Gesellschaft zu fördern. Ihr Antrieb ist die Ăberzeugung, dass das kapitalistische System ĂŒberwunden werden muss, um die bestehenden HerrschaftsverhĂ€ltnisse abzuschaffen.